Wenn HR und IT nicht zusammenarbeiten – wird die HR-Transformation zum Stolperstein
🧩 Wenn HR und IT nicht zusammenarbeiten – wird die HR-Transformation zum Stolperstein
HR-Transformationen scheitern selten an der Software.
Sie scheitern daran, dass HR und IT unterschiedliche Sprachen sprechen – und niemand übersetzt.
💣 Das typische Szenario
Das HR-Team denkt in Prozessen, Change und Menschen.
Die IT denkt in Systemen, Schnittstellen und Sicherheit.
Beide Seiten haben recht – aber wenn sie nebeneinander statt miteinander arbeiten, entsteht Reibung statt Fortschritt.
Dann wird das Projekt zu einem endlosen Hin und Her zwischen „Das System kann das nicht“ und „Aber der Prozess braucht das!“.
Das Ergebnis:
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Frust bei den Fachbereichen,
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endlose Abstimmungsschleifen,
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und ein System, das am Ende niemand wirklich liebt.
⚙️ Transformation braucht Co-Ownership
Eine HR-Transformation ist kein IT-Projekt.
Und sie ist auch kein HR-Projekt.
Sie ist ein Organisationsprojekt, das nur funktioniert, wenn beide Perspektiven verschmelzen.
Erfolgreiche Unternehmen bilden dafür interdisziplinäre Projektteams, in denen HR, IT und Projektmanagement gemeinsam entscheiden:
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Wie Prozesse wirklich gelebt werden sollen,
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welche Datenflüsse sinnvoll sind,
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und wie Technologie die Kultur stärkt – nicht umgekehrt.
So entsteht kein Tool-Rollout, sondern echte Transformation.
🤝 Warum gegenseitiges Verständnis alles verändert
Wenn HR versteht, wie IT denkt, und IT versteht, was HR bewegt,
dann entsteht eine neue Qualität der Zusammenarbeit.
Technische Limits werden früh erkannt, Prozesse werden realistisch geplant, und Change wird zu einem gemeinsamen Ziel.
Oder einfacher gesagt:
Transformation gelingt, wenn Menschen Systeme gestalten – und nicht Systeme Menschen.
🚀 Fazit
Eine HR-Transformation ist immer auch ein Kulturprojekt.
Wenn HR und IT gemeinsam an einem Tisch sitzen, entsteht Verbindung, Tempo und Akzeptanz.
Wenn sie in Silos bleiben, wird jedes Meeting zum Krisen-Call.
Technologie ist nur der Hebel – die Zusammenarbeit ist der Motor.
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